Abraham Geiger Kolleg feiert vierte Ordination

Rabbinerordination am 23. November in Bamberg

Am 23. November werden mit Dr. Yael Deusel, Yann Boissière, Yuriy Kadnykov, Jona Simon und Paul M. Strasko zum vierten Mal Absolventen des Abraham Geiger Kollegs an der Universität Potsdam ordiniert. Die Ordination findet in der Synagoge Or Chajim der Israelitischen Kultusgemeinde Bamberg in Anwesenheit zahlreicher Rabbiner und Gemeinderepräsentanten aus dem In- und Ausland statt. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, der Innenminister des Freistaats Bayern, Staatsminister Joachim Herrmann, und der Präsident des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, Dr. Josef Schuster, werden unter den Ehrengästen sein und Grußworte sprechen.Die Ordinationsfeier in der Bamberger Synagoge Or Chajim beginnt um 15.00 Uhr und wird vom Bayerischen Rundfunk live im Fernsehen sowie als Livestream im Internet übertragen (www.br.de). Aus Platzgründen und Sicherheitsgründen ist eine Teilnahme ohne Einladung leider nicht möglich.

Quelle: ABRAHAM GEIGER KOLLEG / 20.11.2011

TRADITION? TRADITION!

Am 6. September 2009, dem Europäischen Tag der jüdischen Kultur, wird  in der Synagoge Oberwesel Schaarplatz 3 die Installation: TRADITION? TRADITION! von Victor Sanovec vorgestellt. Als Gast ist die Künstlerin Anna Adam aus Berlin mit ihren Objekten beteiligt. Die Installation ist entstanden in Zusammenarbeit  mit Rabbi Hillel e.V.

Die Installation hat zum Thema nicht nur die Vielfalt der jüdischen Tradition, sondern auch: Welche Bedeutung hat sie eigentlich für das Leben heute? Die Objekte regen an – getreu dem Motto von V. Sanovec – mit Juden zu reden, ins Gespräch zu kommen. Denn das Gespräch, sogar ein Streitgespräch ist eine sehr jüdische Tradition. Gesprochen sollte werden über die Bedeutung der Traditionen für das heutige Leben, über die Rolle der Frauen im Judentum oder über die Tradition des liberalen Judentums, welches im Deutschland des 19. Jahrhunderts entstand. Nach der Unterbrechung durch den Holocaust ist diese Tradition in Deutschland seit den 80er Jahren wieder immer häufiger vertreten.

Ein wichtiger Bestandteil der Installation sind die Arbeiten der Berliner Künstlerin Anna Adam. Adam setzt das Gespräch mit anderen Mitteln fort. Sie nimmt sich in ihren Objekten „für den Hausgebrauch“ des Themas Tradition auf eine erfrischende, ironische Art an.

Die Ausstellung kann bis zum 30. Dezember 2009 nach Voranmeldung besichtigt werden.

Bitte um Voranmeldung unter Tel: 0170 180 3685.

Im Internet finden Sie uns unter www.hillel-ev.de oder www.victorat.de.

Für Ihre Rückfragen steht Ihnen Victor Sanovec – 0170 180 3685 – gerne zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Shabbat Shalom!

Ab heute Kerzen zünden zum Kabbalat Shabbat und Kiddush
in der Synagoge Oberwesel, Schaarplatz 3.

Jüdische Besucher des Rheintals sind herzlich willkommen.

Bitte melden unter Tel: +49 (0)170 180 36 85

Ofra Yitzhaki spielt am 3. Mai in Ingelheim

Ofra Yitzhaki

Ofra Yitzhaki wurde von der israelischen Zeitung Ha’aretz als „eine herausragende israelische Künstlerin” beschrieben. Sie promovierte an der Juilliard School in New York mit einer Dissertation über israelische Klaviermusik aus historischer Perspektive. Ihr Programm „Höre, Israel – dein Land komponiert“ basiert auf dieser Forschung und ihrer Zusammenarbeit mit vielen israelischen Komponisten.

Für das Jahr 2009, das Jubiläumsjahr des großen jüdischen Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy, wird dieses Programm von einigen der schönsten Klavierstücke Mendelssohns ergänzt. 

Ofra Yitzhaki gewann den Solowettbewerb des Van Cliburn Instituts und den „Carnegie Hall Millennium Piano Book“ Wettbewerb. Mit einem Repertoire, das von Bach bis zu den Komponisten ihrer eigenen Generation reicht, trat sie in den letzten Konzert-Saisonen in Konzerthallen in New York, Chicago, San Francisco, Berlin, Frankfurt, Weimar, Taipei, Montreal, Bukarest, Zürich, Bern, Tel Aviv und Jerusalem auf.

Limmud 2009 – Die Mischung macht’s

Die Programm für das nächste Lernfestival nimmt Gestalt an

Von Hartmut Bomhoff

«Gut gemacht, interessante Themen, hochkarätige Gäste und das alles in einer entspannten Atmosphäre. Ein riesiger Erfolg!», schrieb Eugenia Portnaya (Leipzig) nach dem ersten Limmud-Festival in Deutschland, das vergangenen Juni am Werbellinsee stattfand. «Ich war gerne dabei und komme wieder, wenn so was organisiert wird.» In gut vier Monaten ist es nun so weit. Das nächste lange Limmud-Wochenende ist für Anfang Mai geplant, und zwar wieder in der Europäischen Jugenderholungs- und Begegnungsstätte vor den Toren Berlins.  Der Waschzettel, der dieses Jahr als Werbekarte dient, verrät bereits das Erfolgsrezept von Limmud: Offenheit für jedes Alter und für alle Richtungen und Interessen,  für jeden, der «mi’schelanu» ist, ganz gleich, ob säkular oder spirituell, modern orthodox oder liberal. Ob Chabadnik oder Feministin: es geht ums Lernen und Lehren, also um die Essenz des Judentums, und dabei sollten Etiketten, Alter oder Mutersprache keine Rolle spielen. «Es ist eine unvergessliche Erfahrung, ein Wochenende mit Menschen zu verbringen, die sich in so vielem unterscheiden und die doch alle etwas gemeinsam haben, was sie zusammenbringt: Judentum», meint Lena Mechik, die in Russland geboren wurde, seit gut zehn Jahren in Deutschland lebt und derzeit in Berlin studiert. (mehr…)